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| Aus Schaden wird man klug! |
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Immer größer werdender Zeit- und Konkurrenzdruck auf den Baustellen, die zur kontinuierlichen Erhöhung
der Bauschäden im Neubaubereich beitragen. Aber auch bei Sanierungs- und Renovierungsarbeiten führt der
Preisdruck häufig zu nicht fachgerecht ausgeführten Arbeiten.
Jede Architekturperiode hat ihre typischen Bauschäden (statische Gebrechen, mangelhafte Abdichtungen,
Flachdachschäden, Betonschäden). Schäden in unserer Zeit entstehen durch zu riskante Architektur, zu
schnelle Umsetzung, zunehmende Minimierung der Konstruktionen und auch die Wärmeschutzverordnungen.
Wenn auch keine klare Trennung der einzelnen Begriffe möglich ist, so soll dennoch im wesentlichen
unterschieden werden zwischen Baumängeln, Bauschäden, Fehlkonstruktionen und Alterung.
Als Baumangel bezeichnet man das Fehlen von ideellen oder materiellen Vereinbarungen bzw. die
Nichterfüllung gemäß den Regeln der Technik vorauszusetzende Eigenschaften.
Ein Bauschaden ist ein nicht hinnehmbarer Baumangel! Er ist stets auf ein fehlerhaftes Verhalten einer od.
mehrerer Ursachen zurückzuführen (Planungsfehler; Ausführungsfehler; Materialfehler; Nutzungsfehler oder
Verschleiß). |
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Jeder der baut macht Fehler!
Das steckt in der Natur der Sache.
Wichtig ist jedoch, dass man aus den Fehlern lernt.
Aus Bauschäden lernen, lautet die Devise!
Durch eine präventive Vorgehensweise, die gekennzeichnet ist durch konsequente Analysen von aktuellen
Bauschäden, könnte dem
Bauherrn viel Geld und Ärger erspart bleiben.
Vor allem wäre es viel sinnvoller, die Mittel für eine gediegene Ausführung einzusetzen, als im nachhinein
diese für Gerichte und Sachverständiger aufbringen zu müssen. |
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